Mit Ministerpräsident Torsten Albig in Jerusalem
„Als Lehrkraft am Leibniz-Gymnasium in Bad Schwartau engagieren Sie sich für die Auseinandersetzung junger Menschen mit dem Holocaust und bringen seit vielen Jahren Schülergruppen aus Schleswig-Holstein nach Israel. Sie leisten damit wichtige Aufklärungsarbeit.“
Mit diesen Worten begann das Schreiben, in dem ich eingeladen wurde, in der Delegation von Torsten Albig an wichtigen Stationen seiner Israelreise teilzunehmen. Anlass der Reise war, dass Torsten Albig und Staatssekretär Loßack eine Kooperationsvereinbarung mit der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem zur Lehrerfortbildung unterzeichnen wollten. In deren Zentrum stehen vom Land bezuschusste Seminare, an denen künftig regelmäßig Lehrer aus Schleswig - Holstein teilnehmen sollen.
Torsten Albig bezeichnete den Besuch in Yad Vashem als einen wichtigen Höhepunkt seiner Reise.
Zunächst führte uns Noa Mkayton in besonders kenntnisreicher und klar strukturierter Weise durch die Ausstellungsräume. Tief bewegt hat den Ministerpräsidenten die Kindergedenkstätte von Yad Vashem, ein dunkler Raum, in dem gespiegelte Kerzen an die Ermordung von 1,5 Millionen jüdischen Kindern erinnern.
An der Führung nahmen auch der Holocaust-Überlebende Tswi Herschel und seine Tochter Natalie ( siehe Bild ) teil. Die Freude war groß, Natalie und Tswi Herschel in Jerusalem wiederzusehen. Tswi Herschel hatte ja am 25.1.2016 den Schülerinnen und Schülern am Leibniz-Gymnasium seine Lebensgeschichte erzählt: Er wurde am 29.12.1942 im niederländischen Zwolle geboren. Im Januar 1943 musste seine Familie ins Amsterdamer Ghetto ziehen. Von dort wurde er mit dem Einverständnis seiner Eltern, die wenig später nach Sobibor deportiert und ermordet worden sind, von einer Siebzehnjährigen aus dem Ghetto geschmuggelt und in einer christlichen Familie versteckt. Dieser Familie wurde bei der Führung in der Galerie „Gerechte unter den Völkern“ gedacht.
Nach der Kranzniederlegung in der Halle der Erinnerung hielt Albig eine Rede, in der er vor einem Erstarken des Antisemitismus warnte und den Lehrern eine hohe Verantwortung im Hinblick auf ein „Nie wieder“ zuwies. Es gelte in den Schulen die Bedeutung von Wachsamkeit und Mut klar zu machen, um die Werte Toleranz, Dialogbereitschaft und gegenseitiges Verständnis zu verteidigen.
Yad Vashem ist ein Ort, an dem diese Mahnung unmittelbar einleuchtet.
A. Frank
LEIBNIZ-GYMNASIUM BAD SCHWARTAU

Am 09.03.2016 fand eine von der SV organisierte Podiumsdiskussion in der 6. und 7. Stunde statt. Anwesend waren Gerd Radisch, Ellen Brümmer (CDU) und Michael Neese, welche für das Amt des Bürgermeisters in Bad Schwartau kandidieren. Zwei weitere Kandidaten, Dr. Uwe Brinkmann (SPD) und Steffen Dannenberg (WBS), konnten beruflich- bzw. krankheitsbedingt nicht teilnehmen.

Am 03.03. werden die Kurse "Darstellendes Spiel" des Abiturjahrgangs das Stück "Mettbrötchen ist angeRichtert" aufführen. Alle weiteren Informationen finden Sie im
gerne können Sie Ihre Kinder an den Werktagen im Zeitraum vom 22.02. bis 03.03.2016 bei uns am Leibniz-Gymnasium anmelden. Genaueres zum Anmeldezeitraum und welche Dokumente Sie mitbringen sollten, finden Sie im 
Am Dienstag, dem 09.Februar, wird die SV ein Faschingsfest für die Unterstufe gestalten. Näheres ist im
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Am Dienstag, dem 02. Februar, übergaben unsere Schülersprecher Cristin und Lennart die Umfragen-Sammlung (bei der sich die Schüler im Dezember beteiligten) sowie einen 
